Gemeinsamer Gottesdienst in Reichenbach

Die Gemeinden Oberndorf und Hermsdorf erlebten einen gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Nachmittagsprogramm

Der erste Sonntag im Mai bescherte den Gemeinden Oberndorf und Hermsdorf zwar meteorologisch keinen Sonnenschein, aber dafür mit Sicherheit viele fröhliche und zufriedene Gesichter und Herzen, denn es war wieder Zeit für den jährlich stattfindenden Gottesdienst der Holzlandgemeinden im Bürgerhaus Reichenbach.

Der Bezirksälteste Stefan Standke sowie die mitdienenden Brüder aus beiden Gemeinden wiesen im Gottesdienst darauf hin, dass das Holzland so sehr miteinander verbunden und verwurzelt sei, dass die einzelnen Gemeinden ohnehin nicht voneinander trennbar seien und sich daher ein gemeinsamer Gottesdienst im großen Rahmen anbiete. Im Gottesdienst wurde nicht nur vom Dienstleiter, sondern auch von den mitdienenden Priestern beider Gemeinden aufgezeigt, wie wichtig und wertvoll so ein gemeinsamer Tag ist. In Gesprächen und Aktivitäten kann der eine oder andere Gedanke ausgetauscht und Freude empfunden werden.

Bereits im Gottesdienst ertönten durch Orchester, Flötengruppe, Klavier, Kinder- sowie Gemeindechor sanfte Klänge. Aber auch im Nachmittagsprogramm kamen Musikliebhaber auf ihre Kosten. Man konnte zwei Klarinettenstücke mit Klavierbegleitung sowie dem seltenen Instrument Panflöte lauschen. Zum Lachen und Staunen gab es auch etwas: Wer hätte gedacht, dass man in weniger als einer halben Minute eine Krawatte binden kann? Einige freiwillige „Binder“ stellten ihr Können und ihre Schnelligkeit unter Beweis.

Neben einem deftigen Mittagessen direkt im Anschluss an den Gottesdienst gab es natürlich auch wieder selbst gebackenen Kuchen.

Nach einem gemütlichen Ausklang des Nachmittags wurde dank der vielen fleißigen Hände das Bürgerhaus schnell wieder in seinen Originalzustand versetzt und die Holzländer traten ihren Nachhauseweg an.

S.B.