Konfirmationsgottesdienst am 1. Maisonntag

Gleich vier Konfirmanden konnten am ersten Maisonntag den Segen zu ihrer Konfirmation in der Gemeinde Hermsdorf empfangen.

Der Meister ist da und ruft dich. Dieses Wort wurde allen Vieren mit auf den Weg gegeben, und der Bezirksälteste Stefan Standke ging darauf ein, dass der Herr unsere Konfirmanden niemals abweisen wird, aber um seine Gegenwart und sein Handeln zu erkennen, müssen sie sich ihm nahen. Es ist ihre Aufgabe, den letzten Schritt zu tun, nämlich den des Glaubens. Sie werden dann bestätigt finden, dass Gott ständig nahe ist. Der Glaube ist wie eine Tür, die den Weg zum Herrn frei macht. Wer glaubt, öffnet diese Tür. Jesus wird den Konfirmanden in ihrem weiteren Leben als Helfer und Beschützer zur Seite stehen und sie nie allein lassen. Aber auch in der Gemeinde sollen sie Halt finden und spüren, dass sie nicht allein sind. Der Bezirksälteste rief besonders auch die älteren Geschwister dazu auf, Verständnis für die neuen Jugendlichen zu zeigen und für sie zu beten, denn treu zu bleiben ist nicht selbstverständlich. Aber auch die Konfirmanden sollen Verständnis für die älteren Geschwister zeigen.

Evangelist Dieter Tröger, einer der Konfirmandenlehrer, spannte den Bogen von der ersten bis zur letzten Konfirmandenstunde. Das Thema der ersten Konfirmandenstunde war der Segen Gottes, in der letzten Konfirmandenstunde gibt es den Segen zur Konfirmation. Mit dem Segen verbindet sich auch ein Versprechen für die Zukunft: Jesus wird stets bereit sein, ihnen zu Hilfe zu kommen. Allerdings müssen sie sich an ihn wenden! Man muss das Rufen auch hören.

Der Gottesdienst wurde vom Jugendchor umrahmt, der gleich mit der Textzeile „Sag endlich Ja“ diesen Festgottesdienst einstimmte. Zum Schluss verabschiedeten die Kinder mit ihrem Lied die nun Neu-Jugendlichen aus den Reihen des Kinderchores. Diese konnten sich auf ihren ersten Jugendgottesdienst besonders freuen, denn der wurde von Stammapostel Jean-Luc Schneider gehalten.

S.B. / Foto: B.G.