Ist da jemand?

Offener Jugendnachmittag der Gemeinden Hermsdorf und Gera.

Zum Thema "Du bist ein Gott, der mich sieht, wenn ich dich besonders brauche", lud die Jugend der Gemeinden Hermsdorf und Gera am 28. Oktober zu einem Jugendnachmittag in die Kirche in Hermsdorf ein. Das Besondere daran? An diesem Sonnabend waren nicht nur die Jugendlichen beider Gemeinden, die seit ca. einem Jahr gemeinsame Jugenstunden und Aktivitäten veranstalten, sondern alle Gemeindemitglieder eingeladen. Ziel war es, einmal zu zeigen, wie heute eine Jugendstunde abläuft. Da hat sich in den letzten Jahren viel verändert, da waren sich die anwesenden Gemeindemitglieder einig. Und es hatten sich Einige auf den Weg gemacht, der Einladung der Jugend zu folgen. Diejenigen, deren letzte Jugendstunde erst ein paar Jahre zurück liegt, aber auch Diejenigen, die vor über 60 Jahren in der Jugend aktiv waren.

Die Jugendseelsorger erklärten zwischendurch immer wieder den Ablauf einer Jugendstunde für die Gäste. Der Nachmittag war sehr interaktiv gestaltet, mit Arbeiten in Kleingruppen, Umfragen per Handy, Diskussionen und auch moderner Musik. In einem, sicher vielen aus dem Radio bekannten Lied heißt es " Ist da Jemand, der mein Herz versteht? ... der noch an mich glaubt?" Zentraler Kern aller Aktivitäten war die Aussage: Jesus ist da, wenn du ihn brauchst und er findet immer den, der ihn am meisten braucht und an den vielleicht sonst keiner denkt. Am Beispiel der Begebenheit am Teich Bethesda wurde das gemeinsam erarbeitet. Im Programmpunkt "Bibelzeit" konnten Fragen zu dieser Begebenheit gestellt werden und es kamen viele Fragen: Warum hat Jesus gerade den Gelähmten geheilt, wenn doch so viele Kranke dort waren? Haben andere versucht, ihm zu helfen? Wie wurde der Mann 38 Jahre dort versorgt? Diese und noch viele andere Fragen versuchte Jugendseelsorger Priester Hartmann zu beantworten.

Der Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, zu dem alle herzlich eingeladen waren.

Als Resümee lässt sich sagen, auch wenn die Art und Weise der Jugendstunden sich geändert hat, vieles moderner geworden ist - das Evangelium, das den Jugendlichen nahe gebracht wird, hat sich nicht geändert. Und darauf kommt es an.